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Volkstrauertag

Mit einer Gedenkveranstaltung auf dem Nordfriedhof haben Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler (v.l), Vizepräsidentin Andrea Dombois und Umweltminister Thomas Schmidt, der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht.
Die zentrale Gedenkveranstaltung fand anschließend im Sächsischen Landtag statt. Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler erinnerte in seiner Rede nicht nur an die getöteten Soldaten, sondern auch an die Vertriebenen, die als Flüchtlinge ihr Leben verloren. Bei der anschließenden Veranstaltung gedachten über 450 Menschen den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft. Der Abschluss der Feierlichkeiten war ein kleiner Empfang im Foyer des Landtages.
Die erste Initiative für ein Gedenken kam vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 1919 unter dem Eindruck der Millionen Toten des 1. Weltkriegs. Der Volkstrauertag hat seit jeher eine politische Dimension. Früher wurde an die getöteten deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs erinnert. Erinnert wird heute an alle Toten von Krieg und Gewaltherrschaft.