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„Wertschätzen und schützen wir errungene Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat"

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Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler hat anlässlich des schicksalsträchtigen 9. November dazu aufgerufen, entschlossen autoritäreren Bestrebungen entgegenzutreten. „Schützen wir Rechtsstaat und Parlamentarismus“, forderte Rößler. Der 9. November müsse ein Gedenktag sein, der das politische Handeln auch zukünftig bestimme, sagte er am Mittwoch zu Beginn der Landtagssitzung in Dresden.

„Die Geschichte des 9. November zeigt uns deutlich, in welches Verderben eine totalitäre Herrschaft führt. Sie beweist aber auch, dass ein Volk stark genug sein kann, eine Diktatur zu stürzen“, sagte er mit Blick auf den Mauerfall 1989. Der Tag fordere von den Deutschen einen Moment des Innehaltens und Gedenkens.

„Der 9. November vereint in sich Licht und Schatten. Er besitzt die schwere Hypothek der Pogromnacht des Jahres 1938, des nationalsozialistischen Mordwütens gegen die Juden und markiert damit den Beginn des Holocaust mit dem wahnhaften Ziel ihrer Vernichtung», betonte Rößler. „Allein deswegen wird dieser Tag immer ein schwarzer Tag sein.“ Zugleich stehe dieser Tag für die Genese der parlamentarischen Demokratie.